Eine-Welt-Gruppen und Aktionen

In St. Joseph gibt es mehrere Gruppen und Initiativen mit Kontakten nach Afrika und Südamerika.

Tansania

Seit August 2005 besteht eine offizielle Partnerschaft zwischen den Pfarrgemeinden St. Joseph in Hannover und St. Teresa in Hanga / Tansania.

Das Partnerschaftsprojekt besteht in der finanziellen Unterstützung von jungen Frauen und Männern in Hanga während der vierjährigen weiterführenden Ausbildung; in Tansania wird nur der Besuch der Grundschule staatlich finanziert. Die Gemeinde St. Teresa wählt jeweils zehn junge Leute aus und stellt St. Joseph zum Verkauf bei Veranstaltungen Waren zur Verfügung.

Der Hanga-Freundeskreis ist über die e-Mail-Adresse hanga-friends@gmx.de erreichbar. Über diese Adresse steht der Freundeskreis sowohl mit St. Teresa in Hanga als auch mit St. Joseph in Verbindung.

            

Bolivien

Die Partnerschaft zu Bolivien besteht im Rahmen der 1986 begonnenen Partnerschaft des Bistums Hildesheim zur Kirche in Bolivien.

Zum Weltjugendtag 2005 war die Gruppe K'alaqaya in St. Joseph zu Gast und nahm von hier aus am zentralen Treffen in Köln teil.

In Kooperation mit Hannover 96 vertreibt St. Joseph seine Fußballpuppen, Fingerpuppen im 96-Dress. Hergestellt werden die Fingerpuppen von einem Frauenprojekt in Bolivien, das vom Verkaufserlös 2,50 € erhält; mit 1,50 € wird der Verein Kinderherz Hannover e. V. gefördert, der sich für herzkranke Kinder engagiert.

Brasilien

Die Kolpingsfamilie Hannover-Nord St. Joseph unterstützt mit Sammelaktionen und der Betreuung von Jugendlichen die Partnerschaft zwischen den Kolpingwerken Cereá, Pernambuco sowie Alagoas in Brasilien und dem Kolpingwerk der Diözese Hildesheim. Jährlich finden abwechselnd in Brasilien und in Deutschland Workcamps von Jugendlichen statt, bei denen nicht nur die Begegnung wichtig ist, sondern auch die Arbeit an gemeinsamen Projekten.

Die Kolpingsfamilie St. Joseph unterstützt u. a. den Bau von Brunnen und Zisternen, denn die Wasserversorgung in den genannten Bundesstaaten muss vorrangig gewährleistet werden.

Zweimal jährlich schickt die Kolpingsfamilie Altkleider - in Ballen verpackt - nach Brasilien; dort werden sie zu einem angemessenen Betrag an Mitglieder von Kolpingsfamilien versteigert, um dann von den Erwerbern entweder weiterverkauft oder den Landesgebräuchen entsprechend umgearbeitet zu werden. So wird durch Hilfe zur Selbsthilfe mancher "arme" Haushalt unterstützt.