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Der Sohn stellt alles auf den Kopf
Weihnachtszeit am 10. Januar beendet
Mit dem Fest "Taufe des Herrn" ist am 10. Januar die Weihnachtszeit zuende gegangen. Die Weihnachtsdekoration in der St. Joseph-Kirche regte besonders zum Nachdenken an.
Der Altarraum war wie gewohnt mit zwei großen Tannen weihnachtlich geschmückt. Diesmal aber gab es noch einen anderen Baum: er hing - mit roten Kugeln und elektrischen Kerzen - verkehrt herum über dem Altar. Pfarrer Plochg hat am Weihnachtsfest das Verkehrte besonders hervorgehoben: Wer macht sich hochschwanger auf einen langen, beschwerlichen Weg? Wer bringt ein Kind in einer dreckigen Umgebung zur Welt? Wieso kommt der große Gott als kleines, schutzloses Kind in die Welt? ...
Die bläulichen Nadeln der Tanne - im Unterschied zu den grünen der "normalen" Bäume - erinnern daran, dass sich im Weihnachtsgeschehen Himmel und Erde verbinden.
13.01.2010
